Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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wuͤnſchten Hafen wieder ſicher erreicht hat, ſeine uͤberſtandene Gefahren, wenn er auch alle Fruͤchte ſei⸗ ner Muͤhen verlor, um ſeinen Enkeln ein frohes An⸗ denken vergangener Zeiten zu hinterlaſſen. Wir wuͤr⸗ den ohne die Arbeit weder die Behaglichkeit der Ruhe, noch ohne Mangel den Ueberfluß kennen; ohne Ge⸗ fahr weder die Sicherheit, noch die Freiheit ohne den Zwang. Ich zweifle nicht, daß Sir Thomas bei dem Vergnuͤgen, das er in der Erinnerung ſeiner be⸗ ſtandenen Leiden empfand, in ſeinen Gebeten weder den Dank, noch den Preis gegen die goͤttliche Vorſe⸗ hung vergaß, die ihn ſo wunderbar in ſeinem Elend erhalten, und ihn an dem Rande des Todes und der Gefahr ſo gluͤcklich befreit hatte. Vierzehn Tage nachher, als der Befehl zu ſeiner Befreiung zuruckge⸗ nommen worden war, ſtarb der Großſultan und hin⸗ terließ einen Sohn, einen Knaben von vierzehn Jah⸗ ren, der ihm in der Regierung folgte.

Bei dieſer neuen Wendung der Dinge faßte Sir Thomas abermals Hoffnung, ſeine Befreiung zu er⸗ halten, und da er nicht verabſaͤumte, jede ſich darbie⸗ tende Gelegenheit zu ergreifen, ſo ſchrieb er dem Ge⸗ ſandten abermals, und bat ihn ſehr angelegentlich, daß es ihm gefaͤllig ſeyn moͤge, dieſe Veranlaſfung

zur Erwirkung ſeiner Loslaſſung zu benutzen. Denn

er hege die Hoffnung, daß der junge Sultan, wel⸗ cher noch lenkſam fei, leicht dahin gebracht werden koͤnne, gnaͤdig mit ihm zu verfahren. Der Geſandte