Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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dierauf vor, ſich mit einem Geſuche an den Großſud tan ſelbſt zu wenden, der ſogleich den Befehl gab⸗ ihn den folgenden Tag, welches ein Donnerſtag war, loszulaſſen. Haͤtte der Geſandte mit der Angelegen⸗ beit nicht gezoͤgert, ſondern ſich den Beſehl des Sul⸗ tans zu Nutze gemacht, ſo wuͤrde es ihm wahrſchein⸗ lich leicht geweſen ſeyn, ihn denſelben Abend in Frei⸗ heit ſetzen zu laſſen. Allein ſei es, daß er in die ver⸗ aͤnderliche und ungewiſſe Laune des Sultans ein zu großes Vertrauen ſetzte, oder daß andere Geſchaͤfte oder eigene Angelegenheiten ihn von dem Gedanken abzogen, oder daß es beſchloſſen war, das Elend von Sir Thomas follte noch kein Ende nehmen, das kann ich nicht ſagen, allein ſeine Loslaßung wurde bis zum ſolgenden Sonntag hinaus geſchoben, wo auf erfolgte neuere Einlispelungen, der Befehl zu ſeiner Befreiung wieder zuruͤck genommen, und er in ſeinem Gefaͤngniſſe mit Kummer beladen, und weniger Hoff⸗ nungen, als er je gehabt hatte, zuruͤckgehalten wurde.

VI. Hauptſtück.

Sir Thomas Sherley's Befreiung durch einen Brief des Koͤnigs von England an den Großſultan.

Mit Vergnuͤgen erzaͤhlt der Kaufmann, wenn er nach einer langen und gefaͤhrlichen Reiſe den er⸗