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nichts, ſondern befahl, ihm ſogleich den Kopf ablu⸗ ſchlagen. So raſch er jedoch in ſeiner Verurtheilung war; ſo bedaͤchtig ging er mit der Ausfuͤhrung zu Werke: denn Sir Thomas wurde in ſein Gefaͤng⸗
niß zuruͤck gebracht, wo, obgleich er ſeine fruͤhern Martern eher vermehrt, als gemildert fand, ſein Le⸗ ben dennoch erhalten wurde.
V. Hauptſtück.
Sir Thomas Sherleyss fernere Leidenin ſeinem Gefaͤngniſſe zu Konſtantinopel.
Nachdem Sir Thomas alſo in ſein Gefaͤngniß zuruͤckgekehrt war, und ſeine alten Qualen von neuem anfingen, da ihm ſo wenig Hoffnung zur Erhaltung ſeines Lebens blieb, und er noch weniger ſeine Erloͤ⸗ ſung erwarten durfte; da er vielmehr mit jeder Stunde der Vollſtreckung ſeines Urtheils entgegen ſah, wurde ein gewiſſer Jude, welcher in der Stadt wohnte, und von ſeiner Gefangenſchaft und der grauſamen Weiſe ſeiner Behandlung, und welch ein angeſehener und geachteter Mann er in ſeinem Lande ſei, gehoͤrt hatte, von Mitleid uͤber ſeine Lage fuͤr ihn ergriffen, und fand Mittel, in ſein Gefaͤngniß zu kommen und mit ihm zu ſprechen, wo der Jude nach einigen Hoͤf⸗ lichkeits⸗Bezeigungen auf dieſe Weiſe mit ihm ſprach:


