Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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es willig und mit Geduld zu ertragen. Denn ſein Elend ging ihm ſo zu Herzen, daß er gerne auf die Hoffnung des Lebens und das Verlangen nach⸗ dieſem verzichtete, und ſich in Gedanken mit nichts, als dem Tode beſchaͤftigte. In dieſem Zuſtande blieb er vom Donnerſtag den 23. Auguſt 1603, bis zum folgenden Dinſtage, waͤhrend welcher Zeit ihm nur viermal in vier und zwanzig Stunden aufzuſtehen erlaubt wurde. An demſelben Dinſtage, gegen neun Uhr, wurde er abermals vor den Paſcha gefuͤhrt, der in einem oͤffent⸗ lichen Gerichte ſaß, wo er ſeine fruͤhere Forderung von fuͤnfzigtauſend Zechinen erneuerte. Alle ehriſtli⸗ chen Geſandten haben bei dem Gerichte des Paſchas beſtaͤndig zwei Dolmetſcher, um von allen Verhand⸗ lungen und Vorfallenheiten Kenntniß zu nehmen, die ihre Laͤnder betreffen moͤchten. An dieſem Tage hatte der engliſche Geſandte keinen dort, vielleicht um von Sir Thomas in ſeiner traurigen Lage nicht mit Bitten uͤberſtuͤrmt zu werden. Allein dem Paſcha ant⸗ wortete Sir Chomas, daß man ſich auf ſeine Worte ſehr wenig verlaſſen koͤnne, und wenn ihm ſein Leben genuͤgen koͤnne, er ſolches in ſeiner Gewalt habe, und daß es gerechter und ehrbarer von ihm ſei, ſolches zu nehmen, als daß er es ihm unter Qualen verlaͤngere. Denn was ihn belange, ſo wolle er nicht mehr ver⸗ ſprechen, als er leiſten koͤune. Kurz, er bemerkte ihm, daß er wohl ſein Leben, aber nie ſeine Forde⸗ rung haben koͤnne. Der Paſcha erwiederte hierauf