Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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So wie Ihr durch Geburt und Sprache ein Fremd⸗ ling bei dieſer Nation ſeyd, eben ſo fremd und un⸗ wiſſend ſcheint Ihr in ihren Sitten zu ſeyn. Ich habe von Eurer langen Gefangenſchaft gehoͤrt, und ob ich gleich ihre Veranlaſſung nicht kenne, ſo thut es mir doch leid, Euch ſo behandelt zu ſehen. Ihr werdet wohl thun, Lieber! meinem Nathe zu folgen, der ich ihre Sitten ein wenig kenne, als Euch eigenſinnig durch Eure Unwiſſenheit in Verderben zu ſtuͤrzen. Laßt Euch von mir rathen, und verſprecht dem Paſcha die verlangte große Summe Geldes; allein haltet Euch einen langen Termin zur Bezahlung aus. Es kann keineswegs nachtheilig fuͤr Euch ſeyn, wenn Ihr Eure eigne Lage und ſeine Verhaͤltniſſe wohl in Erwaͤgung zieht. Denn wenn Euer Koͤnig in Frie⸗ den mit dem Duͤrken bleibt, woran bei dem freund⸗ ſchaftlichen Verhaͤltniſſe kein Zweifel iſt, ſo kann leicht der Fall ſeyn, daß Ihr vor dem zur Be⸗ zahlung angeſetzten Termine, durch die Verwen⸗ dung Eures Köoͤnigs ohne Loͤſegeld in Freiheit geſetzt werdet. Schlaͤgt dieſes fehl, und wird inzwiſchen eine weit geringere Summe zuſammen gebracht, ſo wird der Paſcha, wenn er findet, daß wenig Hoff⸗ nung da iſt, mehr zu erhalten, lieber das Wenige nehmen, als Euer Leben auf das Spiel ſetzen, und alles verlieren. Und ich will Euch noch einen weitern Troſt geben, wenn er auch gleich nur in meiner ei⸗ genen Meinung, und obne daß ich irgend einen Wink