Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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einen unvartheiiſchen Richter unterſucht, und dabei die lange Zeit, und die grauſame Weiſe ſeiner Ge⸗ fangenſchaft in Anſchlag gebracht wuͤrde, es der Bil⸗ ligkeit angemeſſen erſcheinen wuͤrde, daß er fuͤr das ihm widerfahrne Unrecht und uͤberſtandene Elend eine angemeſſene Verguͤtung verlangen köoͤnne und erhielte. Endlich ſagte er dem Paſcha, daß er ihn ſeiner Mei⸗ nung nach fuͤr viel zu gerecht und ehrbar halte, als daß er ein Loͤſegeld von ihm fordern werde, da er

nicht verdient habe, ein Gefangener zu ſeyn. Allein der Paſcha erklaͤrte ihm, daß er ihn als einen Uebel⸗ thaͤter kenne, und er eine Gewaltthaͤtigkeit und Un⸗ recht begangen habe, gegen welche Beſchuldigung er nichts einzuwenden wiſſen werde; da ihn ſonſt der Geſandte nicht vernachlaͤſſigt haben wuͤrde. Er er⸗ klaͤrte ihm hierbei mit geb eteriſcher Stimme und ſin⸗ ſterem Blicke, daß er fuͤnfzigtauſend Zechinen Loͤfe⸗ geld, oder den Kopf von ihm haben muͤſſe.

Sir Thomas, welcher der Grauſamkeit dieſes barbariſchen Tuͤrken nicht traute, des Elendes eines ſo langen und harten Gefaͤngniſſes muͤde, und ſehr geſchwaͤcht war, entſchloß ſich endlich, um ſich einige Erleichterung und Ruhe zu verſchaffen, ihm zwoͤlftau⸗ ſend Zechinen unter der Bedingung zu verſorechen, daß man ihn gut behandle, und keine Ketten mehr anlege. Sein Anerbieten wurde weder augenommen,

noch abgeſchlagen; alein er erhielt das Verſprechen einer guten Behandlung, was ihm jedoch nur ſchlecht