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Vaterlandes fuͤr ihn bei dem Admiral⸗Paſcha zu ven wenden, deſſen Gefangener er eigentlich war, damit er ſeine Freiheit wieder erhielte; indem er ihm als Ehrenmann, deſſen Name und Familie ihm bekaumt ſeien, betheuerte„daß er, ſobald als es ihm moͤglich ſei, ihm fuͤr das ihm zu bezeigende Wohl wollen, ſich dankbar erweiſen werde.
Allein Gefaͤngniſſe ſind den Graͤbern aͤhnlich, wor⸗ in ein Menſch, wenn er auch lebt, dennoch ohne Be⸗ ruͤckſichtigung und Achtung Anderer begraben liegt. Denn der Geſandte beantwortete keinen ſeiner Briefe,
ſondern ſagte dem Paſcha, daß er mit ihm verfahren
koͤnne, wie es ihm gut duͤnke. Waͤhrend der Zeit ſei⸗ ner ungluͤcklichen Gefangenſchaft hatte Jemand dem Paſcha hinterbracht, daß er im Stande ſei, fuͤnfig⸗
tauſend Zechinen Loͤſegeld zu bezahlen, worauf ihn
der Paſcha unter Bewachung von vier Capoges oder Haͤſchern, wie wir ſie nennen, von Negro⸗ vont nach Konſtantinopel bringen ließ.
So endigte ſich alſo das Eleud ſeiner Gefangen⸗ ſchaft an einem Orte, um an einem audern Orte eu
Bez uzeen 6 fortgeſetzt zu werden.
ateo B. Perſten. I. 3. 2


