Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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Nach fuͤnf Tagen miethete er einen Janitſcharen,

durch welchen er Briefe an den engliſchen Conſul in Patras abſchichte, welches fuͤnf Tagreiſen von dort war. Er empfing jedoch von dem Conſul keine Ant⸗ wort auf ſeine Briefe, ſondern ward bei der Wieder⸗ kehr des Janitſcharen in einen finſtern Kerker gewor⸗ fen, und mittelſt einer ſchweren Galeeren⸗Kette mit einem Sklaven zuſammen gekettet, der zuvor gefan⸗ gen genommen worden war, was ihn am meiſten ſchmerzte.

In dieſem ſcheußlichen Gefaͤngniſſe blieb er vom 20. Maͤrz 1602 bis zum 25. Juli 1603, waͤhrend wel⸗ cher Zeit ſeine beſte Bekoͤſtigung aus Brod und Waſ⸗ ſer, und ſein waͤrmſtes Lager aus dem kalten Erdbo⸗ den beſtand, wobei ihm oͤfters neben ſeinem Elende in der Gefangenſchaft bald mit dem Tode, und bald mit der Galeere gedroht wurde. So ohne alle Hoff⸗ nung, ſeine Freiheit wieder zu erhalten, und in taͤg⸗ licher Erwartung des Todes, ohne andern Troſt, als denjenigen, den ihm ſeine Geduld darbot, da ſich nur Seenen des Schreckens und der Verzweiflung ſeinem Auge und Ohr darboten, behielt er doch immer Faſ⸗ ſung und Selbſtbeherrſchung, indem er ſich von ihnen nicht ſo ſehr niederſchlagen ließ, um aͤußerlich ein Zeichen der Verzweiflung von ſich zu geben.

Zu dieſer Zeit ſchrieb er verſchiedene Briefe an den engliſchen Geſandten zu Konſtantinopel, und bat ihn, ſich in Nuͤckſicht ihres gemeinſchaftlichen

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