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noch jene Standhaftigkeit und jenes Vertrauen, wie in den Tagen ſeines Gluͤcks beibehielt.
Sir Thomas und zwei ſeiner Leute, welche mit ihm gefangen worden waren, befanden ſich in den Haͤnden von zehn der Einwohner, von denen neune ihn toͤdten wollten; der zehente jedoch es durch Bitten und Ueberredung dahin brachte, daß ſie ihn am Leben ließen. Allein ſie nahmen ihm alles, was er bei ſich hatte, zogen ihm ſelbſt Stiefel und Struͤmpfe aus, banden ihm die Haͤnde mit einem ſeiner Kniebaͤnder auf den Ruͤcken und fuͤhrten ihn barfuß durch den Felsweg nach der Stadt. Es begegneten ihnen auch
nicht ein griechiſcher Mann oder Weib, die ihn nicht, ſchlugen oder zu ſchlagen verſuchten. 5
Sein Schiff lag drei Tage in dem Hafen; allein ſie machten keinen Verſuch, weder durch Gewalt noch Bitten, ihn zu befreien. So lang das Schiff im Ha⸗ fen lag, hielten ſie ihn in Feſſeln; als aber das Schiff davon ſegelte, nahmen ſie ihm ſolche ab, und behan⸗ delten ihn beſſer, als er von einem ſo barbariſchen Volke erwarten konnte. Hier wurde er einen ganzen Monat gefangen gehalten, und dann in einem kleinen offenen Boot nach Negropont geſchickt, wo er dem Caja(Kadi), ſo wird naͤmlich der erſte Beamte dieſer Inſel genannt, uͤberliefert ward. Im Anfange wurde er freundlich behandelt, und gut mit ihm um⸗ gegangen; allein ſtrenge und jede Nacht von acht Mann, vier Tuͤrken und vier Griechen bewacht.


