Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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muthvoll und entſchloſſen geweſen waͤren. Endlich ward er von der Menge gedraͤngt, ſchwer verwundet, und zu Boden geworfen. Nur diejenigen, die ſich in einer aͤhnlichen Gefahr befunden haben, moͤgen beur⸗ theilen, was er bei dieſem Gluͤckswechſel fuͤhlte, als er ſo gefangen genommen und entwaffnet wurde, und ſich von ſeinen eigenen Leuten verlaſſen, in den Haͤn⸗ den eines treuloſen, blutduͤrſtigen und barbariſchen Volkes ſah.

IHI. Hauptſtü ck. Sir Thomas Sherleys Elend in ſeiner

Gefangenſchaft auf einer tuͤrkiſchen Inſel. 8

So hart es fuͤr einen Mann iſt, aus einem gluͤcke lichen in einen elenden beklagenswerthen Zuſtand ver⸗ ſetzt zu werden, ſo iſt doch das Ungluͤck die wahre Pruͤfung oder der Probierſtein der Geſinnung eines Menſchen. Denn es pruͤft ſein Inneres, ob auch jene bimmliſchen und menſchlichen Tugenden in ihm ge⸗ funden werden, welche in Zeiten der Noth dieieni⸗ gen eines jeden Chriſten ſeyn ſollten. Allein es fand in dem unveraͤnderlichen Gemuͤthe dieſes wuͤrdigen Mannes, ſolche in ſo reichem Maaße vor, daß ohnse⸗ acht t des ungluͤcklichen Wechſels ſeiner Lage, er den⸗