ches, um es dem Koͤnig zu zeigen, was er auch, wenn wir ihm, als ſeinem Feinde und einem Unglaͤubigen Glauben beimeſſen duͤrfen, drei Tage nachher that. Der Koͤnig,(wie Sir Dormer Cotton erzaͤhlt) ſah es an, laͤugnete, daß es aͤcht ſei, und verbrannte ſolches in der Wuth, mit dem Wunſche, daß Sir Robert Sherley als alt und ihm laͤſtig, das Koͤ⸗ nigreich verlaſſen moͤge. Letzterer war hieruͤber beſtuͤrtt, konnte aber nichts dagegen einwenden.
Ich fuͤr meinen Theil bin uͤberzeugt, daß der Fir⸗ man und des Koͤnigs Siegel aͤcht waren, und daß Mahomed Aly⸗Bey entweder einen Betrug mit ihm ſpielte, da wir nur hoͤrten, was er zu uns ſagte, und nicht wieder vor den Koͤnig kamen; oder auch, daß er andere Briefe ſchmiedete, um ſie dem Koͤnige zu zeigen. Deun warum behielt er ſolche zwei Tage, ohne ſie zu uͤbergeben? oder er verlaͤumdete den Koͤ⸗ nig, daß er ſagte, er habe ſie verbrannt, indem es eine, eines ſo gerechten Fuͤrſten, wie Koͤnig Abbas beruͤhmt war, unwuͤrdige Handlung geweſen waͤre. Dieſes mag uns zum Beweis dienen, daß er wirkli⸗ cher Geſandter war, daß der Koͤnig, da er hoͤrte, das derſelbe ſich deßwegen zu rechtfertigen, und ſeine Ehre von den ihm durch Nogdibeg in England auf⸗ gehefteten Beſchuldigungen zu reinigen komme, wenn er ihm auch keine offenbare Genugthuung gab, doch auch die ihm widerfahrne Beleidigung keineswegs ahu⸗


