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waͤhrten. Wir gingen in dieſes Haus, deſſen unteres Zimmer rund und geraͤumig, und der Boden mit ſei⸗ denen Teppichen belegt war. In der Mitte befand ſich ein marmornes Waſſer⸗Behaͤltniß, voll kriſtall⸗ hellen Waſſers, ein Element, das in dieſen heißen Sonen von nicht geringem Werthe iſt. Rund um den Teich waren Gefaͤße von gediegenem Gold aufgeſtellt, deren einige mit Wein, andere mit angenehm duf⸗ tenden Blumen angefuͤllt waren. Von hier traten wir in ein Gemach, welches auf dieſelbe Weiſe, wie das Erſtere ausgeſtattet war, worin ſich aber dreimal mehr goldene Gefaͤße befanden, die hier zum Prunk und zur Schau ausgeſtellt waren. Am Ende deſſelben ſaß der Pot⸗Schaugh oder der große Koͤnig mit un⸗ terſchlagenen Beinen, etwas hoͤher als die Andern, da ſein Sitz aus drei weißen Polſtern beſtand, die uͤber die Teppiche gelegt waren. Sein Turban war nicht uͤber vierzig Schillinge werth. Sein Anzug be⸗ ſtand aus rothem Calico, mit Baumwolle gefuͤttert, und war von ſehr geringem Werthe. Sein Schwert bing au einem ledernen Wehrgehaͤnge, und der Griff war aus Gold. Da der Koͤnig ſo einfach angezogen war, ſo hatten die meiſten Hofleute an dieſem Tase einen aͤhnlichen Anzug gewaͤhlt. Allein das Silber⸗ zeug und die Koſtbarkeiten in dieſem Hauſe lieferten einen Beweis, daß hier keine Armuth wohne. Ein Kaufmann, welcher zugegen war, ſchaͤtzte ſolche auf zwanzig Millionen Pfunde.


