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vorher geſchrieben hatte, daß man uns auf unſerer Reiſe durch das Koͤnigreich auszeichnen ſolle, ſo ließ er ihm nach einer Weile ſagen, daß er am naͤchſten Tag kommen, und ihn beſuchen wolle. Dies that er jedoch nicht, indem ſein Sohn, ein Menſch von acht⸗ zehn Jahren, ſeinen Vater zu entſchuldigen kam, und auch ohne ſich aufzuhalten, wieder weg ging. Am naͤchſten Tage ließ der Geſandte dem Sohne des Her⸗ zogs durch Schake—Aly—Bey ſagen, daß er ihn mit ſeinem Beſuch beſchweren wolle. Der Herzog war damit nicht ſehr zufrieden, daß ſeinem Sohn der Beſuch zugedacht werden ſolle, ſo daß, als unſer Geſandter abſtieg, wir zu dem Herzog in den Saal eingefuͤhrt wurden, welcher lang, ſehr reich mit Sil⸗ berwerk und koſtbaren Tapeten ausgeſtattet war, und worin wir viele Taͤnzerinnen und Ganimede antrafen. Der Herzog ſaß oben am Ende krummbeinig wie ein Schneider, welcher Benennung jedoch ſein ſtolzer Blick keineswegs entſprach. Er bewegte kein Bein, la unſer Geſandter bei ihm war, dann ſtand er auf, und umarmte ihn. Wir hatten hier Wein, Weiber und eine Mahlzeit zu unſerer Unterhaltung, und be⸗ gaben uns nach einem zweiſtuͤndigen Aufenthalte wie⸗ der weg. Am naͤchſten Tage, den 22. Maͤrz, wurden wir zu einem feierlichen⸗ Bankete eingeladen. Wir wurden hiertu in eine grobe offene Halle eingefuͤhrt, deren Decke auf zwanzig, reich vergoldeten Pfeileru ruhte,


