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gleitet hatte, nach Erhalt eines Geſchenkes(Piskaſch genannt,) zuruͤckkehrte.
Bei unſerer Ankunft in Shiras, der Haupt⸗ ſtadt des Herzogs, befand er ſich zwei Tagreiſen von da in einem Luſtſchloſfſe. Sir Robert Sherley ritt zu ihm, um ihn von der Ankunft unſers Geſand⸗ ten zu benachrichtigen. Er wußte dieſe ſehr wohl, und meinte, daß wir warten muͤßten, bis ihm gelegen ſei. Nachdem wir alſo ſechs Tage in der Stadt ausgeruht hatten, benachrichtigte unſer Geſandter den Shake— Aly— Bey, daß er wieder abzureiſen wuͤnſchte.
„Wie,“ erwiederte er,„wollt ihr gehen, ehe Ihr den Herzog geſehen habt?“ Er antwortete, daß ihm ſeine
Geſchaͤfte anders wohin riefen, indem er ſich zu ſei⸗
nem Herrn zu begeben komme. Am naͤchſten Tage kam nun der Herzog nach Shiras mit zweitauſend Rei⸗ tern, und blieb zwei Tage daſelbſt, ohne uns zu be⸗ ſchicken, oder Notiz von uns zu nehmen. Endlich ſchickte er einen Herrn an unſern Geſandten ab, um ihn zu bewillkommen, und ihn zu bitten, daß er ihn beſuchen moͤge. Unſer Geſandter ließ ihm ſagen, er habe eine ſo große Reiſe gemacht, daß er hierdur lrch
entſchuldigt ſeyn; wenn es aber dem Herzog gefaͤl⸗
lig ſeyn wolle, zu ihm zu kommen, ihm ſolches an⸗ genehm ſeyn werde.
Der Herzog tobte außerordentlich, ſich ſo gering geſchaͤtzt zu ſehen; da er ihn jedoch zu beleidigen fuͤrch⸗ tete, indem der Koͤnig von Perſien ihm und andeln


