Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Komplimente, als daß wir kommen moͤchten. Bei dem Eintritte in den Saal, in welchem er nach perſiſcher Manier mit zuſammengeſchlagenen Beinen auf einem Stuhle ſaß, und keine Bewegung machte, um irgend einem von uns ſeine Achtung zu bezeigen, begruͤßte ihn Sir Robert Sherley, und ſetztte ſich auf ei⸗ nen Stuhl neben ihm, waͤhrend der Graf von Cle⸗ veland mittelſt eines Dolmetſchers in wenigen Wor⸗ ten ihn von der Veranlaſſung benachrichtigte, welche den Geſandten Sherley, ihn ſelbſt, und uns zu ihm fuͤhrten.

Darauf ſchien er aber wenig Acht zu geben, bis ich dem Dolmetſcher des neuen Geſandten bemerklich machte, in welcher Eigenſchaft Sir Robert Sherley hier ſei, worauf er ſeine zuſammen geſchlagenen Beine vom Stuhle herabließ, und eine Art Verbeugung vor ihm machte. Sir Robertentfaltete hierauf ſeine Be⸗ glaubigungs⸗Briefe, und nachdem er ſie, wie die Perſer aus Ehrfurcht gegen ihren Koͤnig zu thun pflegen, zuerſt mit ſeinen Augen beruͤhrt, dann uͤber ſeinen Kopf gehal⸗ ten, und hernach gekuͤßtihatte reichte erſie dem Geſand⸗ ten hin, damiterbei dem Empfange die gleiche Zeremonie beobachten moͤchte; als Letzterer ploͤtzlich von ſeinem Stuhle aufſprang, zu Sir Robert Sherley trat, ihm die Briefe aus der Hand riß, ſolche in Stuͤcken zer⸗ riß, und ihm mit der Fauſt einen Schlag in das Ge⸗ ſicht verſetzte. Waͤhrend der Graf von Cleveland ſich dazwiſchen warf, um weitere Gewaltthaͤtigkeiten