Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ten Sache unſeres Kampfs, und bei dem wahren Muthe, mit welchem wir beſeelt ſind, ohngeachtet der Ungleichheit an Staͤrke, wie wir bisher gethan haben, obſiegen werden. Da es vorzuͤglich meine Ehre be⸗ trifft; ſo will ich der Vorderſte in der Schlacht ſeyn, wenn mir der Tod nicht ein ehrenvolles Ende berei⸗ tet. Ich werde heute Eurer Hochherzigkeit zum Vor⸗ bild dienen, und meine Thaten ſollen ein Beiſpiel fuͤr Euch abgeben. Draͤngt Euch nur ſo weit vorwaͤrts, wie Euer General, und dann, muthige Krieger, wird der Sieg unſer ſetn.“

Hiermit ergriff er ſeine Streit⸗Axt, machte ſein Viſir herab, gab ſeinem Pferde die Sporne, und ſtuͤrzte alſo wuͤthend auf den Feind ein. Seine Sol⸗ daten folgten mit ſolcher verzweifelten Entſchloſſenheit, daß die Tuͤrken uͤber ſeine Tapferkeit beſtuͤrzt wurden. Denn er ſprengte wie ein Loͤwe durch die Truppen, und machte alles nieder, was ſich ihm entgegen ſetzte. Als dieſes die Feinde wahrnahmen, und welches Ge⸗ metzel er unter ihnen anrichtete, entflohen viele; viele warfen die Waffen weg, und ergaben ſich; die Uebri⸗ gen aber wurden ohne Unterſchied niedergemacht. Bei dieſer zweiten Niederlage der Tuͤrken erhielt er aber⸗ mals ihrer dreißig der vornehmſten am Leben, und machte den Tuͤrken das gleiche Ausloͤſungs⸗Aner⸗ bieten.

(Hier endigt die Handſchrift.)