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III. Hauptſtück. Geſandtſchaftsreiſe nach England.
In einem ſeiner Gefechte mit den Duͤrken erhielt Sir Robert drei Wunden. Seine Dienſte blieben nicht unbeachtet. Er ſetzte ſich immer mehr und mehr bei Schach Abbas in Gunſt, und deſſen Gnaden⸗ Bezeigungen vermehrten ſich immer mehr und mehr. In einem von dem perſiſchen Monarchen zu ſeinen Gunſten erlaſſenen Gnadenbriefe heißt es:„Das Brod dieſes Mannes iſt fuͤr ſechszig Jahre gebacken.“ Als einen weitern Beweis ſeines Zutrauens, und ohn⸗ geachtet des uͤblen Erfolgs der fruͤheren Geſandtſchaft, entſchloß ſich Schach Abbas, ihn mit dem Charakter eines Geſandten zu bekleiden, und ihn an mehrere Fuͤrſten der Chriſtenheit abzuſchicken, wahrſcheinlich in der Abſicht, ſie zu einem Buͤndniß gegen die uͤr⸗ ken zu vereinigen. Ueber den Erfolg dieſer Geſandt⸗ ſchaft des Sir Robert beſitzen wir nur unvollſtaͤn⸗ dige Nachrichten. Wahrſcheinlich verließ er Perſien in der letzteren Haͤlfte des Jahrs 1608, oder im Fruͤh⸗ linge 1609. Er ging zuerſt nach Polen, wo er vom K. Sigismund Ill. ſehr ehrenvoll aufgenommen wurde, wie aus einer kleinen Flugſchrift zu ſehen iſt, welche 1609 erſchien, und Nachricht von ſeiner Auf⸗ nahme daſelbſt gibt.
Im Juni deſſelben Jahres war er in Teutſchland, und erhielt den Titel eines Pfalzgrafen, nachdem er


