Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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162 wie es einem Chriſten gezieme, des allgemeinen Be⸗ ſteus der Chriſtenheit wegen kaͤme; wozu die Perſer durch ihn allein aufgereitzt ſeien. Als hierauf der

Moͤnch dem Sir Anton, deſſen Blut bereits im

Uebermaaß ſeines Zornes kochte, widerſprach, und da er durch dieſen gottloſen und undankbaren Moͤnch noch weiter gereitzt wurde; ſo verſetzte er, unfaͤhig laͤnger ſich halten, wenn er auch auf der Stelle haͤtte ſterben muͤſſen, ihm eine ſolche derbe Ohrfeige, daß der Moͤnch von der Gewalt des Schlages, die der Zorn verdoppelt hatte, niederſtuͤrzte, als wenn ihn der Blitz getroffen haͤtte. Da dieſes mit jenem Muthe und jener Entſchloſſenheit geſchah, wie ſolche ſeinen Blicken, Worten und ſeiner uͤbrigen Handelsweiſe an⸗ gemeſſen war; ſo gaben ſie das weitere Verhoͤr, wo⸗ mit ſie des Sir Anton's Geduld nur zu ſehr auf die Probe geſtellt hatten, was ſie, wie ich denke, wohl nicht ohne Furcht ſahen, und der Moͤnch nur zu ſehr gefuͤhlt hatte, auf. Sie begaben ſich hierauf ſogleich zu dem Kaiſer, und benachrichtigten ihn von dem, was ſich zugetragen hatte, und wie entſchloſſen Sir Anton ſei; wofuͤr er, wie es der Ausgang erwies, nun beſſer behandelt wurde. Denn jetzt hatten wir die Fretheit, zu den Englaͤndern zu gehen, von denen wir hoͤflich aufgenommen, und zu koͤniglichen Gaſte⸗ reien eingeladen wurden. Deſſen ohngeachtet waren wir genoͤthigt, ſechs Monate hier zu bleiben, und alle Tage in Erwartung zu ſtehen, daß uns irgend ein