Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Unheil widerfuͤhre, oder daß wir eilig in irgend einen entlegenen Theil dieſes Landes geſchickt, und gefan⸗ gen gehalten wuͤrden, woſelbſt wir nie wieder von un⸗ ſern Freunden hoͤren koͤnnten, was wir mehr als den Tod fuͤrchteten. Am Ende wurden wir jedoch einmal ploͤtzlich vor den geheimen Rath geladen, wo Sir An⸗ ton den Befehl erhielt, zu gehen, welches uns allen keine geringe Freude verurſachte.

Allein den Tag, ehe wir Moskau verließen, hatte ich das Gluͤck, den Zaar und die Zaarin in ei⸗ nem feſtlichen Aufzuge zu ſehen, die aus der Stadt zogen, um einem gewiſſen, etliche dreißig Meilen ent⸗ fernten Moͤnchskloſter, ein großes Bild und eine un⸗ geheuere Glocke zu verehren. Dieſes geſchah alſo: Erſtlich zogen den ganzen Morgen die verſchiedenen Reitertruppen aus der Stadt, um ſich zu ihrem Lin⸗ pfange außerhalb des Thores aufzuſtellen.

Gegen Mittag ließ der Kaiſer ſeine Garden aus⸗ ruͤcken, alle zu Pferd und fuͤnfhundert an der Zahl. Sie waren in kaſtanienbraune Roͤcke gekleidet, ritten zu drei und drei in-Reihe und Glied, hatten Bogen und Pfeile, waren mit einem Schwert umguͤrtet, und hatten unter dem einen Schenkel eine Streitaxt han⸗ gen. Nach der Garde kamen von zwanzig Maͤnnern gefuͤhrt, zwanzig praͤchtige Pferde, mit zwanzig koſt⸗ baren und ſchoͤn gearbeiteten Saͤtteln(fuͤr den Zaar); dann noch zehn Pferde weiter fuͤr ſeinen Sohn und muthmaßlichen Thronerben, welcher ein Kind von