Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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161.

Sachen zu fragen, und zu verſuchen, etwas aus ihm zu bringen, das gegen ihn ausgelegt werden koͤnne.

Auf dieſe Weiſe wurde er taͤglich von dem Kaiſer au⸗

ßerordentlich belaͤſtigt und gequaͤlt.

Der perſiſche Geſandte machte ſich indeſſen unter der Hand an den Moͤnch, um alle moͤgliche Boshei⸗ ten gegen den Sir Anton zu erſinnen, und hetzte ihn auf, zu ſagen, daß er den Sir Anton nur als

einen Mann von geringer Herkunft kenne, und daß

derſelbe nur als ein Spion und ſeines eigenen Vor⸗ theils wegen durch das Land komme, und nicht we⸗ gen des Beſtens von Perſien und der Chriſtenheit, wie er vorgaͤbe, worauf ſie ihm alle koͤnigliche Briefe ab⸗ nahmen und ſie eroͤffneten, um ihren Inhalt kennen zu lernen. Bald hierauf wurden Sir Anton und der Moͤnch zum weiteren Verhoͤre vor Commiſſaͤre ge⸗ ſtellt, wo Sir Anton vom Zoͤrn ergriffen, daß man ihn, ohngeachtet ſeiner gerechten Sache, ſo uͤbel be⸗⸗ handelte, fragte, ob der Kaiſer je einen Geſandten in fremde Laͤnder zu ſchicken, beabſichte; in welchem Falle, wie er betheuerte, er, wenn er je welche in ir⸗ gend einem Theile der Welt, außer ihrem Lande an⸗ treffen wuͤrde, ihnen zu wiſſen thun wolle, daß er in Rußland nicht halb ſo gut behandelt worden ſei, als die Veranlaſſung ſeiner Hinkunft mit Recht verdient haͤtte, und wie der Kaiſer nach goͤttlichen und meuſch⸗ lichen Geſetzen haͤtte handeln ſollen. Um ſo mehr, als ernein Chriſt ſei, wie er ſelbſt zu ſeyn vorgaͤbe, und