Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Als wir nach Negſvon kamen, blieben wir bei⸗ nahe einen Monat daſelbſt. Gegen Ende des Mo⸗ nats, ſchickte der Kaiſer einen Großen von ſeinem Hofe dorthin, um uns nach Moskau zu begleiten. Dieſer ließ dem perſiſchen Geſandten den Vorrang, weil er ein Geſandter von Perſten an den Kaiſer, und Sir Anton ſeiner Meinung nach nur ein Reiſender durch ſein Land war, und ihn daher auch, zu Sir Antons nicht geringem Mißfallen, ganz nach Will⸗ kuͤhr behandelte, bis wir nach Moskau kamen; wo wir auf die beſte, ihnen moͤgliche Weiſe in einer Ge⸗ ſellſchaft von Brandwein⸗Triukern, welche in Gold⸗ ſtoff gekleidet waren, gaſtirt wurden. Nachdem dieſe erſte Feſtlichkeit voruͤber war, wurden dieſe Kleider wieder in dem Schatz oder der Garderoöbe aufbewahrt, und wir zehn Tage lang in ein Gefaͤngniß geſperrt; ja, aller Zutritt von Fremden zu uns, oder wir zu ihnen, ward hierdurch gaͤnzlich abgeſchnitten.

Waͤhrend dieſer Zeit ließen wir das Erſuchen ſtellen, daß es unſern Landsleuten, den engliſchen Kaufleuten, entweder erlaubt werden moͤchte, zu uns zu kommen, oder daß wir unſrer Beduͤrfniſſe halber, zu ihnen gehen oder ſchicken moͤchten, weil wir nicht mit den noͤthigen Kleidern verſehen ſeien, in welchen wir vor dem Kaiſer zu erſcheinen fuͤr ſchicklich hielten. Der Kanzler ſchickte hierauf zu den Kaufleuten, und ließ ſie fragen, wer Sir Anton Sherley ſei, und ob ſie ihm Kredit geben duͤrften, worauf ſie erwieder⸗