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Fuß zu kuͤßen. Als der Koͤnig dieſes ſah, kam er zu dem Gouverneur, kuͤßte ihn, erhob ihn zum Vicekoͤnig dieſer Provinz, und ſetzte nachgehends ein großes Ver⸗ trauen in ihn. So kamen wir in die Stadt, und zo⸗ gen durch alle Straßen. Der Koͤnig begleitete ſodann den Sir Anton Sherley nach dem Hauſe, welches zu ſeiner Aufnahme eingerichtet worden war, und bat ihn, ſich bis zum naͤchſten Morgen zu gedulden, wo er ihn wieder ſehen wollte. Der Koͤnig begab ſich hierauf nach ſeinem Palaſte, und wir legten uns zur Nuhe. An dieſem Tage kamen hundert und vierzig Mann um, die theils durch die große Hitze, theils von dem Koͤnig ſelbſt getoͤdet worden waren. Unter andern hatte der Koͤnig auch einen Bedienten von Sir Anton umgebracht, der ein Perſer war, was dem Koͤnig, als man es ihm erzaͤhlte, ſehr leid that, weil er in der Meinung ſtand, daß er ein Chriſt geweſen ſei. Er kam demnach am naͤchſten Morgen perſoͤnlich zu Sir Auton, um ihm zu ſagen, wie außerordent⸗ lich bekuͤmmert er daruͤber ſei, und wie er wuͤnſche, lieber ein Dutzend Perſer fuͤr ihn umgebracht zu haben. Auf Sir Anton's Bemerkung, daß er ein Perſer ge⸗ weſen ſei, war er jedoch außerordentlich froh, und bat denſelben, ſich einen andern Bedienten aus ſeinen ei⸗ geuen Leuten zu waͤhlen.. So viel mag hinreichen um die Aufnahme zu ſchildern, die uns in Perſien zu Theile ward.


