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denn da die Abende etwas dunkel waren, ſo pflegten dieſe Menſchen auf dem Bauch unter die Perſer zu kriechen, welche in unſerer Geſellſchaft waren, und ih⸗ nen die Turbane von ihren Koͤpfen zu ſtehlen. Bis⸗ weilen fingen ſie einen ſolchen Laͤrm an, als wenn zwanzig Armeen beiſammen waͤren. So uͤberfielen ſie unter andern eines Abends, da wir etwas ſpaͤt reiſten, drei der vornehmſten Kaufleute, welche als Nachzuͤg⸗ ler hinter der uͤbrigen Geſellſchaft geblieben waren, und ſchleppten ſie mit ſich fort. Dieſe erhoben aber ein ſolches Geſchrei, daß uns Sir Anton ſehnell zu⸗ ruͤckreiten ließ. Wir befreiten ſie dann, wobei aber viele von ihnen ihr Leben einbuͤßten, welche ergriffen wurden, obgleich fie gut beritten waren. Dieſe waren die erſten Reiter, welche wir in dieſem Lande ſahen. In dieſer Nacht hatten wir uns in die Naͤhe einer Stadt gelagert, was wir jedoch erſt am folgenden Morgen gewahr wurden, als das Volk in großer Men⸗ ge zu uns herab geſtroͤmt kam, was uns veranlaßte, zu den Waſſen zu greifen. Wir nahmen am Ende je⸗ doch wahr, daß ſie unbewaſſuet kamen, und uns Brod, Reis, Ziegen, Kaͤſe und andere Lebensmittel brachten, wofuͤr wir ihnen Silber und Gold anboten, das ſie aber ausſchlugen, da ſie hiervon weder Gebrauch zu machen wußten, noch Geld kannten. Sie nahmen aber alte Schuhe, kupferne Ringe und kleine Spiegel, welche wir auf den Rath von Angelo, unſerm Weg⸗ weiſer, zu dieſem Zwecke gekauft hatten. Hier blie⸗


