Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

81

Janitſcharen befohlen hatte, auf der Fregatte zu blei⸗ ben. Er unterhielt ſich mit Sir Anton Sherley eine Stunde lang, in welcher Zeit die armeniſchen Kaufleute, welche in dem Kauffahrer waren, zu dem Gouverneur gingen und ihn beredeten, ein Loͤſegeld von uns anzunehmen, und uns gehen zu laſſen, was er auch zu Sir Antons großen Koſten that, und uns Angelo wieder zuruͤck ſchickte. Hierdurch wurden wir aber in große Noth getrieben, weil wir kein Schiff finden konnten, was uns noͤthigte, auf einem kleinen Fiſcherboot nach Skanderun zu fahren, da man uns zwang, in die See zu ſtechen, auf der wir ſechs Tage lang durch Sturm und widrige Winde ohne alle Lebensmittel, außer ein wenig friſches Waſſer und et⸗ was Tabak, hin und her getrieben wurden. Endlich entdeckten wir Land, und da uns der Wind hin fuͤhrte; ſo ſegelten wir auf Geradewohl darauf los. Als wir in Angeſicht des Platzes waren, benachrichtigte uns der Schiffsmeiſter, daß wir uns ganz in der Naͤhe des Fluſſes Orontes befaͤnden, und wenn es Sir Anton geſiele, wir dieſen Fluß hinaufſchiffen, und in Palaͤſtina landen koͤnnten; welchen Vorſchlag Sir Anton ſehr gerne annahm. So ſtiegen wir am ſiebenten Tage, nachdem wir aus Mangel an Lebensmitteln beinahe gaͤnzlich erſchoͤpft waren, an das Land.

1364s B. Peoften. l.. 6