Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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kam, und uns mit Trauben und andern Fruͤchten be⸗ ſchenkte. Er begegnete uns ſehr wohlwollend, wel⸗ ches uns die Meinung beibrachte, daß alle Tuͤrken ſo geſinnt ſeien, allein wir fanden das Gegentheil. Von Cypern ſegelten wir nach Tripolis, wo wir an das Land ſtiegen, und unſer Schiff, das wir nicht weiter miethen wollten, verließen. Als wir in den Hafen kamen, fanden wir den Kauffahrer daſelbſt, in welchem wir von Venedig nach Zante gefahren waren. Seine Beſatzung hatte uns nicht ſobald er⸗ kannt, als der Kapitaͤn und der Schiffsmeiſter ſogleich zum Gouverneur gingen, und ihm erzaͤhlten, daß wir Banditen und Seeraͤuber ſeien, und daß ſie dem Gou⸗ verneur riethen, uns alle aufzuhaͤngen; worin er auch willigte. Da Sir Anton Sherley durch einen Griechen, welcher auf dem Kauffahrer diente, hiervon Nachricht erhielt, ſo ſchickte er ſogleich den Angelo, ſeinen Begleiter, zu dem Gouverneur, um ihn zu melden, daß wir Englaͤnder ſeien, welche nach Kon⸗ ſtantinopel an den Hof des Großfultans gingen; allein dieſe Botſchaft wurde nicht angehoͤrt, weil die Venezianer uns ſo ſehr entgegen arbeiteten. Der Gouverneur behielt Angelo, den er in Feſſeln ſchla⸗ gen ließ, bei ſich, und ſchickte einen Kapitaͤn mit drei Soldaten, die ſie Janitſcharen nennen, nach uns aus, Sie kamen in einem Boot, welches ſie Fregatte nen⸗ nen, und legten ſich an die Seite unſeres Schiffes. Der Kapitaͤn kam zu uns an Bord, nachdem er den