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Waſſer einzunehmen, iſt ein Platz, welcher der Be⸗ merkung werth iſt. Sie iſt ein kleines Inſelchen, worauf ſich jedoch ein recht artiges Doͤrschen befindet. Sie zieht nicht viel Koͤrnerfrucht, iſt jedoch ſehr frucht⸗ bar an Erzeugniſſen anderer Art, wie Aprikoſen, Orangen, Limonen, Granataͤpfeln, allen Gattungen
von Trauben und vielen anderen Fruͤchten. Es iſt nur
ein Kaſtell auf der Inſel, das jedoch von keinem an⸗ deren Menſchen, als von Prieſtern und Moͤnchen, welche alle Griechen ſind, bewohnt wird. Sie bewir⸗ theten uns freundlich, indem ſie uns von ihren Fruͤch⸗ ten gaben, fuͤr welche wir ihnen Geld anboten, das ſie jedoch nicht annehmen wollten. Ich habe auf unſerer ganzen Reiſe keinen angenehmeren Ort angetroffen, und haͤtte von Herzen wuͤnſchen moͤgen, immer dort zu bleiben. Man nennt ſie die Prieſter⸗Inſel. Von hier fuhren wir ab, und ſegelten nach der Inſel Kandia, wo wir nur drei Tage in dem Hafen lie⸗ gen bleiben wollten; da wir keine Geſchaͤfte hier hat⸗ ten, als bloß die Stadt zu beſehen. Wir waren alle an das Land geſtiegen, und gedachten uns nicht laͤn⸗ ger, als uͤber Nacht darin aufzuhalten, wenn unſerm Schiffe nicht ein beſonderer Unfall zugeſtoßen waͤre. Denn wir halten es noch nicht zwei Stunden verlaſ⸗ ſen, als eine der Galeeren von Kandia, welche aus
See kam, in einem ſtuͤrmiſchen Winde gegen das
Ruder unſeres Schiffes anrannte, und es mit ſich fortnahm. Ueberdieß bekam das Schiff an zwei Steu⸗


