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Abhuͤlfe erhalten; wir verloren demnach unſern Paſ⸗ ſagierslöohn, und wurden zu unſerm großen Aufent⸗ halte und mit ſchweren Koſten genoͤthiget 10 Tage in Zante liegen zu bleiben, ehe wir uns einſchiffen konn⸗ ten; nur daß die engliſchen Kaufleute uns mit eini⸗ gem Wohlwollen aufnahmen. Dieſes Zante iſt eins den Venezianern gehoͤrige Inſel; die Stadt liegt an dem Abhange eines Berges, und es iſt ſehr heiß darin. Das Land liefert eine große Menge von Corinthen; die Einwohner ſind meiſtens Griechen; doch befinden ſich auch Italiener, Venezianer und ebenfalls Juden hier. Der Platz iſt unſeren engliſchen Kaufleuten ſehr wohl bekannt, ich brauche daher nicht, noch etwas Weiteres zuzufuͤgen. Nach Verlaufe dieſer 10 Tage nahmen wir von Zante Abſchied, und beſtiegen ein kleines Schiff. Da wir nicht hinlaͤnglich mit friſchem Waſſer verſehen waren, ſo legten wir den naͤchſten Tag an einer Inſel an, um unſere Faͤſſer zu fuͤllen, indem das Waſſer auf der Inſel Zante ſehr theuer war. Denn als ich mich, um ein Beiſpiel anzufuͤh⸗ ren, eines Tages zu Zante in dem Hauſe eines Kauf⸗ manns befand, und von einem ſeiner Dienſtboten ei⸗ nen Trunk Waſſer forderte, weil ich ſehr ausgetrock⸗ net war, ſagte mir der Kaufmann, der es hoͤrte, zu meiner großen Verwunderung, daß ich Wein trinken moͤchte, ſo viel ich wollte, da ihm ſein Waſſer theue⸗ rer zu ſtehen komme, als ſein Wein.
Die Inſel, wo wir angelegt hatten, um friſches


