Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Tage brauchten, um nach Zante zu ſegeln, welches nicht der halbe Weg war, waͤhrend, wenn wir guͤnſti⸗ gen Wind gehabt haͤtten, wir in dieſer Zeit zu Skan⸗ derun haͤtten ſeyn koͤnnen. Es befand ſich jedoch auf unſerm Schiffe, waͤhrend der Ueberfahrt ein Rei⸗ ſender, der, ehe wir Zante erreichten, ſich mehrer unanſtaͤndiger Ausdruͤcke gegen unſere verſtorbene Koͤ⸗ nigin bediente. Sir Anton ließ ihm daher die Ba⸗ ſtonade von einem der unterſten ſeiner Leute geben, der ihm ſolche derb aufzaͤhlte, worauf er ein ſo fuͤrch⸗ terliches Geſchrei erhob, daß der Schiffs⸗Kapitain, die Paſſagiere und die Matroſeu, ihrer 250 an der Zahl, die Waffen gegen uns ergriffen, waͤhrend unſere ganze Geſellſchaft nicht uͤber 2s Mann ſtark war. Dennoch leiſteten wir Widerſtand, wobei jedoch niemand beſchaͤ⸗ digt wurde, da ſich drei armeniſche Kaufleute zwiſchen uns warfen, um Friede zu ſtiften, wozu die Italiener am erſten einwilligten. Wir langten endlich in Zante an, wo Sir Anton und wir alle, die wir im Gefol⸗ ge des Sir Anton Sherley waren, an das Land ſtiegen, um Lebensmittel einzunehmen, weil unſer gan⸗ zer Vorrath aufgezehrt war. Nachdem wir das Schiff verlaſſen hatten, ſchickten ſie uns unſere darin geblie⸗ benen Habſeligkeiten nach, und richteten das Geſchuͤtz gegen uns, indem ſie ſchwuren, uns in den Grund bohren zu wollen, wenn wir es wagten, an Bord zu⸗ ruͤck zu kehren. Sir Anton beſchwerte ſich hieruͤber bei dem Gouverneur des Platzes, konnte jedoch keine