Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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war aber nicht geſchloſſen, wie der Pyraͤeus, hatte auch nicht ſo tiefen Anker⸗Grund. Suͤdwaͤrts ſteht er ganz offen, weßwegen man ihn nicht achtet. An ſei⸗ ner Weſt⸗Spitze iſt ein kleiner, gutgeſchloſſener Hafen, wo Barquen und Galeeren geſtanden ſeyn moͤgen. Die Griechen nennen dieſen Porto. Zunaͤchſt ſieht man auf einer Hoͤhe die verfallenen Mauern einer Feſtung aus welchen man ihn beſchießen, und den Eingang deſſelben beſchuͤtzen konnte. Als wir weſtwaͤrts weiter ritten, gelangten wir nach einer halben Meile Wegs zu den Hafen Munychia, er war klein, aber ſehr gut, und ganz umfangen; nun iſt er ganz angeſchwemmt, und nichts geachtet. Von da bis zum Pyraeus iſt zu Lande kaum eine Entfernung von zwei Flinten ſchuͤſ⸗ ſen, zu Waſſer aber wegen der Umſchweife, und wegen der in das Meer reichenden Striche Landes uͤber zwei italiſche Meilen.

11) Der Pyraͤeus wird von den heutigen Grie⸗ chen Porto⸗Draco genannt, von den Euroyaͤern aber Porto Lione, wegen eines ſchoͤnen großen mar⸗ mornen Loͤwen, der an ſeinem Ufer ſteht und ehemals iu einem Springbrunnen diente. Seine Einfahrt iſt ſo enge, daß 2 Galeeren auf einmal nebeneinander nicht einfahren koͤnnen. Er hat guten Auker⸗Grund, iſt rein und ſorgfaͤltig umfangen. Die Schiffe, deren bei den Alten gegen 400 in ihm Raum hatten, von den unfrigen aber, da dieſe große Gebaͤnde ſind, kaum 10 oder 50, ſind in ihm wohl verwahrt, indem ſie auch,