Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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zuͤchtiget habe, welcher Meinung aber alte Beſchrei⸗ bungen, die ſie auf der Nordſeite der Feſtung ſetzen, widerſprechen.

3) Wenn man auf dieſer Seite in die Stadt geht, kann⸗man die Laterne des Demoſthenes ſehen; ſie iſt ein kleiner marmorner Thurm. Man glaubt, De⸗ moſthenes habe ſich darin in der Beredſamkeit ge⸗ uͤbt; allein wahrſcheinlich iſt ſie nichts, als ein Denk⸗ mal, das man einem Schaulſpieler widmete, der viel⸗ leicht in dem Stuͤcke der wuͤthende Herkules, der ſich auf dem Berge Oeta verbrannte, welches die Figuren von Außen ſchließen laſſen, den Sieg davon trug. Pauſanias hat dieſer Laterne nicht erwaͤhnt, ſo auch nicht des Thurms der Winde⸗ Dieſer iſt seckigt, ohne Licht, und hat auf ſeinem obern Kranie an jeder Seite einen Wind abgebildet.

Der Curus, Suͤd⸗Oſt⸗Wind, Siroeo, iſt in Geſtalt eines jungen Mannes abgebildet; der Oſt⸗Wind (Abeliotes Subsolanus) iſt ebenfalls jung dargeſtellt, und traͤgt in den Falten ſeines Mantels, Aepfel, Zi⸗ tronen und Granat⸗Aepfel, deren Wachsthum er wahrſcheinlich ſehr beguͤnſtigt; er wehet nicht heftig. Der Nord⸗Oſt⸗Wind(Caecias), auf dem mittellaͤn⸗ diſchen Meere der griechiſche Wind, und im Golf von Venedig Burino genannt, iſt ein Greis, er bringt fliegend eine Schuͤſſel voll Oliven, deren Aernte die Athener bereichert. Der Nordwind(Boreas) oder Tramontana folgt auf dieſem. Er traͤgt nichts weiten,