Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſundheit nachtheilig wirkt, gegen alle Winde geſchuͤtzt. Ehemals ſah man in dieſem Theater die Bildſaͤulen verſchiedener großer Maͤnner, unter denen man die Bildſaͤule des Aeſchylus, Euripides und So⸗ phoecles fuͤr die beruͤhmteſten hielt. Die Denk⸗ ſaͤulen der Tugend dieſer großen Geiſter ſind zerfal⸗ len, nicht aber ihr Ruhm, der unſterblich iſt. Die naͤchſt dieſem Baue ſtehenden Schwibboͤgen ſind ver⸗ muthlich noch von der Wandelbahn Eumenicus⸗ welches der vornehmſte Spazierort der Athener war. Man kam hieher nicht nur, um zu ſpatzieren, ſondern auch ſich mit Gelehrten zu beſprechen. Von dieſer Gewohnheit haben die Anhaͤnger des Ariſtoteles den Namen Peripatetiker, und die Schuͤler Ze⸗ no's den Namen Stoiker, von Stoa, welches Gang bedeutet.

Man ſieht in dieſer Gegend weder⸗ einen Baum, noch eine Spur einer ehemaligen Waſſerleitung, weß⸗ wegen ich das Lycaͤum zwiſchen der Stadt und dem Berge Anchesmus in der Gegend der Kirche Sotira Locodemon, d. i. Kirche der h. Jung⸗ frau bei dem Lycaͤum, ſuche.

Ich komme nun wieder zur Suͤdſeite des unter⸗ ſten Theiles der Feſtung zuruͤck. Unten an der Mauer iſt die Kirche Panagia Spiliotissa, die Kirche der Jungfrau Maria in der Hoͤhle. Man haͤlt dafuͤr, hier ſei die Hoͤhle, in welcher Apollo, des Koͤnigs Erectbaͤus Tochter, Namens Creuſa, genoth⸗