Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſchloſſen iſt. Pauſanias ſtaunt nicht ſowohl uͤber den Salzgehalt dieſer Quelle, als uͤber eine andere Eigenheit derſelben, daß ſie naͤmlich, wenn der Suͤd⸗ wind weht, ein Geraͤuſche gleich den Meereswogen von ſich gibt. Dieſe beiden Tempel ſind nach joni⸗ ſcher Art gebaut, mit ausgehoͤhlten Saͤulen und wie der Tempel der Minerva, ganz aus Marmor. Der groͤßere hat der Laͤnge nach 601 ⁄½ Schuh, der Breite nach 36 12; der kleinere mißt dagegen in die Laͤnge 29, in die Breite 24 3/42 Schuhe. Auf der andern Seite des Dempels der Minerva, fuͤdwaͤrts von ihm, ſieht man alte eingefallene Mauern, und etliche Statuͤen von Frauen in der Wand, wahr⸗ ſcheinlich die Grazien, welche Socrates allda aus⸗ gehauen. Es koͤnnen dieſe die Ueberreſte der Tempel der voliadriſchen Minerva, und der Nymphe Pandroſa ſeyn.

Als wir das Schloß verlaſſen hatten, begaben wir uns zum Theater des Bac chus, worin die Athe⸗ ner den Schau⸗ und Trauerſpielen ihrer beruͤhmten Dichter zuſahen. Es liegt unten an der Feſtung, und ſteht mit einer Mauer derſelben, die Pauſanias Auſtrat nennt, weil ſie gegen Suͤd liegt, in Ver⸗ bindung. Das Meiſte hat ſich von der Mauer hinter der Schaubuͤhne erhalten, in der man 3 Reihen Fen⸗ ſter uͤber einander ſieht. Die Zuſchauer ſaßen hier auf etwas mehr als halbrunden Stufen, und waren mit Ausnahme des Suͤdwindes, der jedoch auf die Ge⸗

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