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iſt ein unfruchtbarer Wind, fiiegt ſchnell, iſt mit Stiefeln und mit einem Mantel verſehen, in den er ſeine Naſe, gleichſam um ſie vor den Froſt zu bewah⸗ ren, verhuͤllt. Der Nord⸗Weſt⸗Wind(Sciron;, Ar- gestes, Thraskias) iſt am Kiene bartig, und wie der
Nordwind mit Stiefeln und Mantel verſehen; er traͤgt ein umgekehrtes Waſſergefaͤß in der Hand, wahr⸗ ſcheinlich hat er alſo Regen herbeigefuͤhrt. Der Ze⸗ phir, Favonius, oder Weſtwind iſt jung, ſeine Bruſt und Schenkel ſind bloß, er hat in ſeinem Mantel Blumen, und ſcheint gar nicht zu fliegen; ſondern ruhig zu ſitzen, wodurch man offenbar das Sanfte und Angenehme dieſes Windes andeuten wollte. Die 2 noch uͤbrigen Winde ſind in das Gebaͤude hinein ge⸗ macht, und waren wahrſcheinlich der Suͤdwind, No- tus, bei dem regnet und truͤber Himmel iſt; und der Südweſtwind, Lips oder Akricus. Jeder dieſer Winde hat große Fluͤgel, aber keine aufgeblaſene Wangen, wie ſie Mahler und Bildhauer gewoͤhnlich darzuſtellen pflegen.
4) Nicht weit von dieſem Thurme iſt der Bazar oder Markt, welcher aber nicht der alte Ceramicus iſ: denn dieſer lag außerhalb der Stadt zunaͤchſt dem Thore Dipylon. Auf dieſem Platze ſteht eine Mo⸗ ſchee, welche ehemals die Hauptkirche der Griechen war, aber weder alt, noch ſchoͤn iſt. Die dermalige Hauptkirche der Griechen liegt etwas niedriger, und heißt Catholieo. Dieſe kann der Tempel des Vul⸗


