Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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heut zu Tag an ihnen wahrnimmt, obgleich ſie ſich nicht metr auf Wiſſenſchaften verlegen.

1) Athen hatte aͤußerſt bequeme Seehaͤfen, wel⸗ che ihm Fluͤſſe entbehrlich machten. Seine Fluͤſſe, der Hyſſus, welcher faſt beſtaͤndig ohne Waſſer iſt, wie der Eridan und Cephiſſus, ſind auch nur Baͤche. Es hat in ſeiner Naͤhe mehrere Berge, von denen die Berge Briteſſus und Lyeabettu s bei uns nicht bekannt ſind, wohl aber der Berg Parnes, auf dem ehemals die parneth ienſiſche Jupi⸗ ters⸗Saͤuke ſiand, noͤrdlich von der Stadt. Gegen Oſt von ihr liegt der Berg Pentelikus; ſuͤdoͤſtlich der Hymettusz; nordoͤſtlich der A nchesmus, die⸗ ſei letzte iſt von der Stadt nur eine Kanonenſchuß⸗ weite entfernt, und hat auf ſeinem Gipfel eine Ka⸗ pele, welche dem h. Georg gewidmet iſt. Auf ei⸗ nem Felſen, der von allen Seiten abſchuͤſſig iſt, aus⸗ genommen gegen Weſt, wo er leicht zu beſteigen, liegt die Zitadelle, von den alten Akropolis, und vor⸗ her Ceeropia genannt, welchen Namen ſie von dem erſen Koͤnige zu Athen Ceerops hat, der aus ihr eine kleine Stadt machte. Sie hat gegen 12,000 Schritte im Umfange, iſt auf ihrer weſtlichen ſchwa⸗ chen Seite mit dicken Mauern befeſtiget, und hatte einſt unten am Fuße des Huͤgels, auf dem ſie ſteht, eine Mauer, von welcher man noch das Fundament ſieht. Nur mit Muͤhe konnten wir es erlangen, in

die Feſtung zu kommen, welche von zwei Anhoͤhen