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der Weg, welcher ſich auf einem flachen Lande voll Olivenbaͤume, zwiſchen welchen die Athener etliche Luſt⸗ baͤuſer haben, fortzieht. Die Leute, denen wir hier begegneten, ſchienen uns viel hoͤflicher, als jene in dem Lande, aus dem wir kamen. Denn ſie redeten uns alle an mit dem Gruße: Herren, ſeyd willkom⸗ men, worauf wir ihnen nach Landesſitte mit„Behuͤt euch Gott“ dankten. Es war 10 Uhr, als wir zu Athen anlangten.
Fuͤnftes Baucch.
Athen, von deren Einwohnern Cicero ſchreibt, daß ſie die feinen Sitten, den Gottesdienſt, die Ge⸗ ſetze und den Ackerbau zuerſt erfunden und der ganzen Welt mitgetheilt haͤtten, heißt nun Athing. Es giebt 8 Athen in eben ſo vielen. Landſchaften, unter welchen aber dieſes in Attika das beruͤhmteſte und vorzuͤglichſte iſt. Attika, welches gegen Oſt den Euripus, gegen Weſt das Land Megaris und den Berg Citheron, gegen Nord Boͤotien, und ge⸗ gen Suͤd den Meerbuſen Aegina zur Grenze hat, iſt ein theils ebenes, theils gebirgigtes Land, und er⸗ freut ſich ſehr reiner und geſunder Luft, beſonders Athen. Daher kommt es auch, daß Krankheiten da⸗ ſelbſt ungewoͤhnlich ſind, und daß die Peſt, wenn auch in der Umgegend, doch ſehr ſelten in Athen wuͤ⸗ thet. Dieſes geſunde K Klima traͤgt auch ſehr viel zur Geiſtesfaͤhigkeit der Einwohner bei, welche man noch


