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z Meilen weit gefuͤhrte Waſſerleitungen, von denen man noch zur Linken der Heerſtraſſe auf dem Wege nach Skala Nuova die Schwibbogen ſieht mit den Aufſchriften: zur Ehre der Diana von Epheſus und zur Ehre der Kaiſer Auguſt und Tiberius.
9) Den folgenden Tag ritten wir herum, die Al⸗ terthuͤmer am Fuße des Berges zur Seite des Tem⸗ pels der Diana zu ſehen. Mir gingen in die Hoͤhle der Siebenſchlaͤfer, von denen die Legende erzaͤhlt, daß ſie ſich bei der Verfolgung des Kaiſers Diokletian hierher gefluͤchtet, eingeſchlafen, und erſt nach 200 Jah⸗ ren wieder erwacht ſeyn ſollten. Die Froͤmmigkeit hat daraus einen Tempel gemacht. Wir ſahen auch hier den Taufſtein des h. Johaunes. Er iſt nicht gar tief, hat etwa 1s Schuhe im Durchmeſſer, und iſt aus Marmor, welcher wie Jaſpis ſtrahlt, gearbeitet. Nach ſeiner Pracht zu urtheilen, iſt er viel ſpaͤtern Ur⸗ ſprungs: denn die erſten Zeiten des Chriſtenthums kannten die Pracht des Gottesdienſtes und der gottes⸗ dienſtlichen Geraͤthe heutiger Tage nicht. Auf der Spitze eines angraͤnzenden Huͤgels hat ſich noch etwas von einem 4 eckigen Thurm erhalten, welchen man das Gefaͤngniß Paulus nennt. Wir ritten auch zu dem Orte des Tempels der Diana, welcher am Fuße des Berges iſt, der, weun man von Smyrna nach Ephe⸗ ſus reiſet, der großen Ebene bei dieſer Stadt zur lin⸗ ken liegt. Er ſteht auf einem feuchten und ſumpfigen Grund, was die Urſache war, daß der Grund mehr


