Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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dem Berge Mimas, und gewaͤhren eine reitzende Ausſicht in die Ebene. 2— 3 Meilen von ihnen laͤuft der Fluß Caiſtre, der außerordentlich viele und große Kruͤmmungen macht, weßwegen man auf dem Wege nach Epheſus einige Male uͤber ihn ſetzen muß. Seine Kruͤmmungen ſind auch Urſache, daß einige ihn als 2 Fluͤſſe verkannt und einen Caiſtre, den andern Meander genannt haben. Alleein letzterer iſt von hier 1 1⁄½ Dagreiſen entfernt, und ſtuͤrzt ſich bei den Ruinen von Mileto in das Meer. Die Tuͤrken nen⸗ nen den Fluß Kayſtros, das ſchwarze Waſſer,(Ka⸗ raſu); den kleinen oder ſchwarzen Meander(Cout⸗ chouk⸗Mintre Minderſkare) wegen der Aehn⸗ lichkeit, welche er mit dem waheen Meander hat, welchen ſie ſchlechthin Mindre oder Buͤjouk⸗Min⸗ dre, den großen Meander, nennen. Er kömmt aus den Lydiſchen Gebirgen, und fließt in der Epheſi⸗ ſchen Ebene eine Meile von der Stadt gegen Weft. 8) Zwei Stunden vor einbrechender Nacht kamen wir nach Spheſus, welches die Tuͤrken Ajaſa luk nennen. Ich glaube nicht, daß irgend eine Stadt ſo viele große und traurige Merkmale ihrer alten Herrlich⸗ keit behalten hat, als ſie. Wohin man nur immer ſeine Augen wendet, ſiehr man Haufen von Marmor, um⸗ geworfene Mauern, Saͤulen, Kapitaͤle und Truͤmmer von Bildſaͤulen. Sie hat eine Feſtung, welche auf einer Anhoͤhe liegt, und wahrſcheinlich das Werk grie⸗ ch iſcher Feldherren iſt. Ehemals hatte ſie viele, oft uͤber