Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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gießt, gefertiget iſt; die Reichen verwenden dazu auch noch Zitronen, Zucker und Biſam.

Gerne wollte ich den Leſern von den Gebraͤuches und Gewohnheiten der Tuͤrken etwas mittheilen, al⸗ lein da hieruͤber viele ſchon geſchrieben haben, ſo be⸗ gnuͤge ich mich das angegeben zu haben, was Einer oder der Andere unbeachtet gelaſſen hat. 3

Wir hatten uns lange zu Konſtantinopel auf⸗ gehalten, unſer Wunſch war nun, Athen zu ſehen.

Drittes Buch.

¹) Wir konnten lange uͤber den Weg, welchen wir nach Athen einſchlagen wollten, nicht einig werden. Zu Waſſer dahin zu ſchiffen, war wegen der Seeraͤuber nicht raͤthlich, und zu Land dahin zu rei⸗ ſen, war nicht minder gefaͤhrlich, da durch ganz Thrazien die Peſt wuͤthete. Endlich entſchloſſen wir uns mit engliſchen Kaufleuten, einſtweilen nach Smirna zu gehen, und dort erſt uͤber den Weg, welchen wir nach Athen betreten wollten, zu berath⸗ ſchlagen. Am 16. Oetober 1675 reiſten wir von Kon⸗ ſtantinopel auf einer Barque ab, ließen zur Lin⸗ ken Chalcedonien und den Meerbuſen Nikome⸗ dien mit der Stadt Iſchmit, welche an ſeinem Ende liegt; dann zur Rechten die Inſel Prote lie⸗ gen, fuͤhren bei den beiden Seeklippen Oxya und Platy, und der kleinen Inſel Antigone vorbei, und kamen zur Inſel Chalois, wo wir in einem