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Kloſter von Calojern(Layenbrüdern), die uns ſehr gaſtfreundlich aufnahmen, uͤbernachteten. Am ande⸗ ren Tage reiſten wir ſehr fruͤhe ab, und kamen in den Meerbuſen Montagnia, welcher von der Stadt Cium, vor Alters Sinus Cianus genannt wurde. Wir ſegelten hier recht vor dem Dorfe Trichlia, und eine Meile weiter vor dem Dorfe Siky, wel⸗ ches ziemlich groß iſt, und ſeinen Namen von den vielen wilden Feigen, die in ſeiner Umgegend wach⸗ ſen, hat, vorbei. 4 oder s Meilen von hier liegt Montagnia, wo wir an das Land ſtiegen. Dieſes iſt, nach den alten eingefallenen Mauern zu urtheilen, ein ſehr alter Ort, und ſoll das ehemalige Nikopo⸗ lis von Bythinien ſeyn. Von hier ritten wir den andern Tag nach dem 10— 12 Meilen entfernten Pruſa. Auf dem halben Wege dahin liegt das Dorf Muſſanpula. 3
2) Pruſa oder Burſia, oder Burſa(Prusa ad Olympum) hat die angenehmſten Landungsplaͤtze. Seine Umgegend iſt von Waͤſſern durchſchnitten, und von Kaſtanien und Maulbeerbaͤumen beſchattet; rechts hat es ſchoͤne Gaͤrten, und links einen etwas bergigten, aber ſchoͤnen und breiten Weg. Es liegt am Bergé Olymp, welches der hoͤchſte Berg in Klein⸗Aſien iſt. Dieſer Berg, der zu Konſtantinopel, ob⸗ wohl es 100 Meilen entfernt iſt, geſehen wird, iſt oben beſtaͤndig mit Schuee bedeckt, hat aber unterhalb ſeiner Schneelinie ſehr angenehme Orte, an denen
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