Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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170„ 3 Nachdem wir ſo ein Mittagmahl gehalten hatten, gingen wir an die aͤußerſte Spitze der Inſel, um zu ſehen, ob unſere Schiffe noch vor Anker laͤgen. Allein wie wurden wir betroffen, als wir ſie ſegelfertig, um ihren Weg nach Konſtantinopel fortzuſetzen, und endlich wirklich abſegeln ſahen! Sie hatten widrigen Wind; dieſes machte uns einige Hoffnung, daß ſie ent⸗ weder nach Tine umkehren, oder wenigſtens ſich in den Hafen der Inſel Mykone vor Anker legen moͤchten. Dieſes geſchah in der That zu unſerer großen Freude. Wir hatten waͤhrend der Nacht wegen unſeres Ungluͤk⸗ kes ſehr unruhig geſchlafen, und waren daher alle ſehr fruͤh wachſam. Kaum war die Morgenroͤthe angebro⸗ chen, ſo waren wir auch ſogleich, weil die Matroſen uns ſagten, der Wind haͤtte ſich etwas gelegt, ent⸗ ſchloſſen, zu Schiffe zu gehen, und nach Mykone uͤberzuſetzen, was uns auch in einer Stunde gluͤckte. Wir waren ſchon ſehr nahe daran, als ſich der Wind vom Neuen mit groͤßerem Ungeſtuͤme, als fruͤher er⸗ hob, wodurch unſer Boot ganz voll Waſſer, und wir ſo naß wurden, als waͤren wir in das Meer gefallen. Schwer wurde uns anzulanden, wobei wir immer in der Gefahr waren, in die offene See hinausgelvorfen zu werden.

23) Mykone(Myeonos) liegt von Delos 3 Mei⸗ len entfernt, hat im Umkreiſe 25— 30 Meilen und traͤgt viel Gerſte und Wein, der aber nicht ſehr gut iſt. Zwiſchen dieſer Inſel und Delos liegt das Ei⸗