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nicht einer mehr zu ſehen iſt. Nur Maſtixſtauden fſin⸗ det man noch daſelbſt, welche aber den Harz, wie auf der Inſel Chio, wahrſcheinlich, weil ſie nicht dazu behandelt werden, nicht ſchwitzen. Auf dieſer Inſel ſieht man eine ſo große Menge von zerbrochenen Saͤu⸗ len und Bildhauer⸗Arbeit, daß man leicht damit eine ganze Stadt bauen koͤnnte. Nachdem wir dieſe Inſel beſehen hatten, wollten wir Abends wieder zu unſern Schiffen zuruͤckkehren, woran uns aber der heftige Wind, und das Meer, welches Wellen warf, hinderte. Nachdem wir eine Nacht unter Entbehrung aller Be⸗ quemlichkeiten zugebracht hatten, wollten wir unſer Vorhaben am anderen Morgen ausfuͤhren; allein der Wind war noch immer unguͤnſtig, und wir hielten nicht fuͤr raͤthlich, uns dem Meere anzuvertrauen. Wir warteten daher auf guͤnſtigeres Wetter, wobei uns aber das uͤbel zu ſtatten kam, daß wir uns nicht reichlich mit Lebensmitteln verſehen hatten. Denn das Wenige, das wir mitgenommen hatten, war ſchon den vorigen Tag verzehrt. Zum Vortheile gereichte uns, daß ei⸗
ner aus unſerer Geſellſchaft eine Flinte hatte, mit
welcher er einige Kaninchen ſchoß, die wir zubereite⸗ ten, ſo wie es uns moͤglich war, und ohne Zwieback senoßen. Allein noch druͤckender war der Durſt, beſon⸗ ders, da es ſehr heiß war. Lange ſuchten wir nach Waſſer, aber vergebens; endlich aber fand einer unſe⸗ rer Gefaͤhrten eine mit Schwibboͤgen erbaute, alte Eiſterne, in der wir außerſt gutes Waſſer antrafen.


