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fernt gelegen iſt. Wir machten zu dieſer Reiſe eine Geſellſchaft zuſammen, unter der ſich auch ein Arzt von Tine befand. Jeder hatte zum Unterhalte etwas beizuſchaffen, wozu der Arzt 5— 6 große Zwiebeln bei⸗ trug. Manchen mag dieß ſonderbar vorkommen; allein die Zwiebeln und der Knoblauch, welche fuͤß ſind, roh gegeſſen werden, und gauz vorzuͤglich zur leichtern Ver⸗ dauung dienen, ſind wie man hieraus abnehmen kann, ganz anderer Art, und werden ſehr hoch geſchaͤzt. Ich bin uͤberzeugt, daß der feinſte Gaume in Fraukreich ſie zu eſſen ſich nicht weigern wuͤrde, ſo bald er ſie ver⸗ koſtet haͤtte. Dieſes machte mir auch begreiflich, wie die Iſraeliten ſich ſo ſehr nach den Zwiebeln von Aegypten ſehnen konnten. Leute, die jene Gegend durchreiſt haben, verſicherten mich, daß ſie dort noch ſchmackhafter, als in Griechenland wuͤchſen. Wir nahmen nun eine Bargue von Tine, und ka⸗ men mit guͤnſtigem Winde innerhalb 2 Stunden nach Delos.
22) Delos hieß bei den Alten Deloi, weil ſie zu ihr die nahe Inſel Rheneg, die mit ihr aus der Weiten vereint zu ſeyn ſcheint, rechneten. Rhenagea hießen ſie das große Deloss die andere das kleine Delos. Letztere, welche eigentlich das rechte Delos iſt, hat auch den Namen Lagia, wegen der vielen Haſen und Kaninchen, die man aldda antrifft; dann Ortygia, Wachtel⸗Inſel. Herodot berichtet, daß dieſe Inſel viele Palmbaͤume hatte, von denen aber
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