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urten Abends hatten wir Serifos zu unſerer Rech⸗ ten, welches ein Dorf und einen Hafen gegen Suͤd hat. Dieſe Inſel hat auch Magnet⸗Gruben, welche aber den Schiffs⸗Kompaß bei der Ankunft eines Schif⸗ fes nicht allzeit veraͤndern; der Magnet⸗Stein, der hier gefunden wird, ſoll auch nicht ſo gut ſeyn, als der in andern Gruben. Weil ſich dieſe Nacht der Wind ge⸗ gen Weſt wendete, mußten wir unſeren Lauf aͤndern, und ſuhren zwiſchen den Inſeln Zea und Thermia, welche ihren Namen von den warmen Baͤdern haben. Folgenden Tages reiſten wir ſehr nahe bei der Inſel Seyra, ehedem Seyros vorbei, auch in der Naͤhe von Gyaros oder Joura, wohin die vornehmſten Roͤmer in die Verbannung geſchickt wurden. 21) Endlich gelangten wir zur Inſel Teno s, heut zu Tag Tine, welche die beſtgebaute und bevoͤlkertſte unter den Cykladen ſſt. Sie hat keinen Hafen, ſon⸗ dern nur die Schiff⸗Laͤnde St. Nikolaus, wo die Schiffe Anker auswerfen. Nahe dabei ſtand die Stadt, von der aber nur 3 oder 4 Haͤuſer uͤbrig ſind. Von hier geht man zur Feſtung hinan, welche 4— 6 Mei⸗ len vom Meere auf dem hoͤchſten Orte der Inſel liegt, wegen welcher vortheilhaften Lage ſie aller Beachtung werth iſt. Die Inſel traͤgt Getraid, Feigen und Ro⸗ ſinen, und mag gegen 24 Doͤrfer zaͤhlen, deren Ein⸗ wohner die Seide verarbeiten. Unſere Schiffe mußt n
ſich hier einige Zeit aufhalten; wir benutzten die Zeit,
um De los zu ſehen, welches 12 Meilen von hier ent⸗


