166
iſt unbedeutend, da er den mittaͤgigen Winden aus⸗ geſetzt, und fuͤr ⸗— 8 Schiffe nur Naum hat. Dieſer Ort kann alſo nicht derjenige ſeyn, von dem Strabo berichtet, daß er einen guten Hafen habe, unter wel⸗ Dem er ohne Zweifel den Hafen St. Nikolaus, wo wir laudeten, um unſere Schiffe mit Waſſer zu verſehen, verſtanden haben mag. Dieſer Hafen, wel⸗ cher von der Natur in einen Felſen gehoͤhlt wurde, iſt nicht nur vor den Winden geſchuͤtzt, ſondern auch fuͤr 40 Galeeren geraͤumig genug, und kann ohne ſon⸗ derliche Muͤhe durch eine Kette geſchloſſen werden. Des andern Morgens fuhren wir mit gutem Winde, 1 4 bei Faleoniera, Falken⸗Inſel, welche unbe⸗ wohnt iſt, vorbei. Zur Rechten ſahen wir Bella⸗Pola, oder Iſola Brugiata, und etwas weiter Milo und Antimilo. Die erſte hat den ſchoͤnſten Hafen von der Welt. Zu unſerer Linken hatten wir das Ei⸗ land Caravi und noch weiter Argentiere, wel⸗ ches etliche Einwohner und eine Silbergrube hat, und S von den Einwohnern Himo lo genannt wird. Dieſe 4 iſt wahrſcheinlich die Inſel Cimol us der Alten, eine der Cykladiſchen Inſeln, deren ſchon Strabo and Ptolomaͤus gedenken. Hierauf bekommt man Sifanto zu Geſicht, welches gegen 9— 10 Dor⸗ fer hat, und durch vortrefliche Fruͤchte, und die Schoͤn⸗ heit ſeines weiblichen Geſchlechtes beruͤhmt iſt. Auch ſahen wir, jedoch nur von der Ferne, Paris oder Pa⸗ os, welches durch ſeinen Marmor beruͤhmt iſt. Den
—————


