—;— r—
153—
nicht viel uͤber 1060 Einwohner. Die Mauern der⸗ ſelben ſind von Divele tian erbaut, wie der Thurm St. Markus, welcher in ihrer Mitte auf einem Huͤgel ſteht, ſo daß alle Strabzen gegen ihn abhaͤngig ſind. Alle Gebaͤnde ſind beinahe ganz aus Marmor, welcher a oder s Meilen von ihr auf dieſer Inſel ge⸗ brochen wird; jedoch nehmen ſich die Einwohner nicht die Muͤhe, ihn zu ſchleifen. Wegen des vielen Hol⸗ zes gibt es auf dieſer Inſel auch viele wilde Tbiere, insbeſondere Chakäle.
Auf unſerer weiteren Reiſe ſahen wir unterwegs die Inſeln Auguſta, Mezzo und Meleda, wor⸗ auf wir bei dem h. Kreus, einem guten Seehafen, welcher Raguſa gehoͤrte, ankerten. Den folgenden Tug ſegelten wir Raguſa vorbei, zu dem etwa 12 Meilen hinaus gelegenen Dorfe Rag uſa Veechia, welches die alte Stadt Epidaurus iſt. Hinter ihm ſind die Muͤndungen von Cattaro, in die wir einliefen.
11) Von hier ſegelten wir durch den Meerbuſen von Lodrin von etwa 180 Meilen in der Luͤnge. Dieſes it der beruͤhmte Meerbuſen von Apolonien, auf welchem Julius Caͤſar in Lebensgefahr gerathen war. Auf dieſer Fahrt ließen wir die Feſtung Bu⸗ dua, welche die letzte Beſitzung der Venetianer in Albanien iſt, liegen. Wenn man an dem Lande hinſchiffet, wie auf unſerer Ruͤckkehr, ſieht man Du l⸗ eegno, das alte Uleinium, eine ziemlich bedeu⸗


