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tigkeit. Es liegt auf der Spitze eines Huͤgels zwi⸗ ſchen zwei hohen Bergen auf dem Wege, uͤber wel⸗ chen man aus der Tuͤrkei nach Dalmatien reiſen muß, hat aber weder Baſteien, noch Vorwerke, ſon⸗ dern bloß etliche Waͤlle. Statt der Mauern dient ihr der Fels, auf dem ſie ſteht. Sie hat Mangel an Waſſer, und iſt im Winter außerordentlich kalt. Ehe⸗ mals gehoͤrte Cliſſa den teutſchen Kaiſern, und ſoll von einer Koͤnigin in Ungarn erbaut worden ſeyn. Von Spalatro kamen wir laͤngſteus in 15 Stun⸗ den nach Lieſina.
9) Dieſe von Ptolomaͤus Pharia, von Strabo Pharos geuannt, iſt eine felſigte und rauhe Inſel von etwa 100 Meilen im Umkreiſe. Sie hat eine Stadt gleiches Namens mit einem Hafen, der von der einen Seite kuͤnſtlich durch eine Mauer, von der andern natuͤrlich durch Felſen verwahrt iſt. Ihre Lage gleicht jener von Genua; iſt jedoch nicht ſo ſchoͤn. Auf dieſer Inſel waͤchſt guter Wein; auch werden allda ſehr viele Sardellen gefangen, die den Appetit reitzen, nach Italien und ganz Griechen⸗ land verſendet werden. Der Sardellenfang, der ſehr unterhaltend iſt, geſchieht auf folgende Art: Sobald man weiß, daß die Sardellen angekommen ſind, was im Mai oder Juni der Fall iſt, fahren die Schiffer zu den Seeklippen Dalmatiens, wo ſich dieſelben wahrſcheinlich wegen groͤßerer Sicherheit vor den großen See⸗Fiſchen gerne aufhalten. Wenn ſie hier ange⸗


