Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſich zog, wovon ich mich durch einen Verſuch uͤber⸗ zeugte. Auch entzieht derſelbe, wenn ein anderer Mag⸗ net zu ihm gelegt wird, demſelben ſeine Kraft. Da⸗ ſelbſt beſuchte ich auch die Bibliothek bei St. Lau⸗ rentius, in der ein zur Zeit des Kaiſers Theodo⸗ ſius geſchriebener Virgil und eine andere große Grie⸗ chiſche Handſchrift aufbewahrt wird, welche von der Chirurgie der Alten handelt, und die dieſen Gegen⸗ ſtand behandelnden Werke des Hippokrates, Ga⸗ lenus, Aſkelepiades, Bithynus, Apollo⸗ nius, Archigenes, Nymphodorus, Helio⸗ dorus, Diokles, Rufinus von Epheſus und Apollodor enthaͤlt. Dieſes Manuſeript iſt ganz auf Pergament geſchrieben, und mit gemahlten Figuren geziert, welche zeigen, wie verenkte Glieder wieder einzurichten ſeyen. So praͤchtig es iſt, ſo wichtig iſt es auch fuͤr die Medizin und Chirurgie, da wir Afkle⸗ piades, Apollonius und Diokles nur aus Citaten von Plinius, und Archigenes durch Ga⸗ lenus, der ſeiner erwaͤhnt kennen; Bithynus, Nymphodorus und Heliodorus aber uns ganz

unbekannt ſind.

Die Kapelle zum h. Lorenz, wo die herzoglichen Begraͤbniſſe ſind, darf man billig unter die praͤchtigſten Werke Italie n's zaͤhlen; alles iſt darin aus Marmor, Phorphir, Laſur und Chalcedon. Nahe bei ihr iſt eine Kapelle, wo die fuͤrſtlichen Leichen ausgeſetzt werden. Sie beſitzt 2 Mauſeleen von der kuͤnſtlichen Hand des