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gehalten hatte, begab ich mich auf den Weg von Marſeille nach Toulon, auf dem ich bald nach Oliowe gelangte. Der Weg dahin, da er immer unter großen Pomeranzen⸗Baͤumen ſich fortzog, gevaͤhrte eine angenehme Augenweide. In drei Stunden kam ich nach Toulon, von welchem 3 Meilen extfernt Hieres liegt, wohin die Reiſe wegen der Verſchwen⸗ dung, welche die Natur mit Pomeranzen⸗ und Zit ro⸗ nen⸗Baͤumen zu treiben ſcheint, aͤußerſt anmuthig iſt. 3) Von Hieres kam ich wieder nach Mar⸗ feille. Ich wollte nach Lyon zuruͤckreiſen, als eben einer meiner Freunde in der Abſicht, nach Italien zu reiſen, um die Eroͤffnung des Jubel⸗Ablaſſes anzu⸗ ſehen, ankam. Ich ließ mich von ihm gerne bereden, die Reiſe zu machen, und beſtieg mit ihm ein Ham⸗ burgiſches Schiff, welches, um mit erſtem guten Winde nach Genua abzulaufen, ſegelfertig lag⸗ Nachdem wir 3 Wochen auf den guten Wind gewartet hatten, wurden die Anker gelichtet, und innerhalb 36 Stunden hatten wir ſchon Genua im Angeſichte. Jedoch konn⸗ ten wir, da kleine mit Waſſer bedeekte Felſen den Ha⸗ fen gefaͤhrlich machen, und wegen des N ordwindes, der ſich erhoben hatte, erſt nach 2 Tagen landen. Ge⸗ n ua liegt aͤußerſt mahleriſch, wie ein Amphitheater um den Hafen. So aumuthig ſeine Lage iſt, ſo reitzend iſt es auch ſelbt. Denn man ſieht in ihr nichts als Pglaͤſte aus Marmor, unter denen die in der neuen Straſſe ausnehmend praͤchtig ſind. Genua hat unter


