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donius dagegen glaubte, daß dieſe Gegend ehemals See⸗Grund geweſen ſei.— Arles, eine zwar nicht maͤchtige, aber doch ſchoͤne Stadt, iſt voll von alten eingefallenen Gemaͤuer, unter welchem man einen Theil eines ziemlich ſchoͤnen Amphitheaters ſieht. Im Rath⸗ hauſe daſelbſt wird ein marmornes Bildniß der Diana aufbewahrt, was den Bericht Strabo's, daß von den Marſeillern die Diana von Epheſus verehrt wor⸗ den ſei, beſtaͤtiget. Unter Arles auf einer Inſel, welche durch den Zuſammenfluß der Rhoue gebildet wird, ſtand ehedem der Tempel dieſer Goͤttin, aus dem auch wahrſcheinlich dieſes Bild iſt. Um ein Kloſter, welches auſſer der Stadt liegt, iſt eine große Anzahl alter Graͤber. Die Chriſtlichen haben Kreuze, oder bibliſche Geſchichten, die Heiͤniſchen aber Inſchriften, die ausgefreſſen ſind. In der Gruft dieſes Kloſters ſind die Epitaphien des h. Trophimus, Hilarius und anderer Biſchoͤfe von Arles mit vortrefflichen Verſen, welche aus dem V. Jahrhunderte, in welchem ſehr ſinnreiche Geiſter lebten, zu ſeyn ſcheinen. Merk⸗ wuͤrdig iſt in dieſem unterirdiſchen Gewoͤlbe ein Grab, welches immer zur Haͤfte voll Waſſer iſt; obgleich man in keinemn hoͤberen oder tieferen Grabe einen Tropfen ndet.
2) Von Arles reiſte ich nach Sainte Bau⸗ me, um die Hoͤhle, in der Magdalena ſich aufge⸗ halten haben ſoll, zu ſehen. Nachdem ich mich 3 bis 4 Stunden in dieſer unfreundlichen, wuͤſten Gegend auf⸗


