Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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wechſeln nach den Monaten, und haben keine andere beſtimmte Zeit. Waͤhrend des Ramaſans wird viel Almoſen gegeben, wer naͤmlich kann, nicht blos an Beduͤrftige; auch an Hunde, Katzen und andere Thiere. Auf die Faſten im Monat Dezember folgt dann gewoͤhnlich im Monate Januar der Beiram, ein Volks⸗Feſt der Freude, Schweigger vermu⸗ thet, daß es ein Feſt ſei, deſſen Kurzweil man den Tuͤrken anſtatt des Tanzes erlaubt hat. Denn der Tanz iſt den Tuͤrken durch den Koran verboten. Moͤnche der Tuͤrken ſind mehrere Arten, als Derwiſche, Omalier, Calendier, und Tar⸗ lachen. Dieſe alle koͤnnen mit den Barfuſſern oder Bettelmoͤnchen Deutſchlands verglichen werden. Sie fuͤhren ein viehiſches Leben, befoͤrdern den Aber⸗ glauben, und die Unzucht durch allerlei Dinge, und gehen theils halb nackt, nur mit einem Lendenſchurz bekleidet, oder baͤngen Thierfelle uͤber ſich her, bet⸗ telnd an allen Orten. Zu dieſen Muͤſſiggaͤngern ge⸗ ſellen ſich noch die Hagislar, welche Araber ſind, ſich wie die Araber weiß kleiden, meiſtens das hei⸗ lige Grab des Propheten geſehen und darauf ſich die Augen geblendet haben, und nun für Heilige gelten. Noch eine andere Klaſſe ſolcher Ordensleute ſind die Sata, welche Waſſerſchlaͤuche mit ſich durch die Straßen tragen, und die Begegnenden trinken laſ⸗ ſen fuͤr ein Almoſen. An dieſe Sata halten ſich beſonders diejenigen Tuͤrken, die nicht jaͤhrlich nach